Mit Pflanzen Deine Performance & Gesundheit fördern

Gesundheit fördern durch Pflanzen? Ja das geht! Wenn die Mitarbeiter gestresst sind, die Performance leidet und die Krankheitstage zunehmen können Pflanzen die Lösung sein und nachhaltig die Gesundheit euerer Mitarbeiter fördern und Burnouts vorbeugen. Wie das geht wollen wir euch im nachfolgenden Blog Artikel genauer erklären.

Wenn Du mehr zum Thema Performance & Produktivität im Büro lesen möchtest, dann schau Dir unbedingt unseren Blogartikel 7 Tipps für mehr Produktivität und Performance im Büro an.

1) Gesundheit fördern mit Pflanzen

Pflanzen sind ein sehr einfaches aber sehr effektives Tool um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern. 

Die Natur hat messbaren Einfluss auf psychisch-seelische Befindlichkeit, da Bäume und Pflanzen Unmengen von Duft- und Aromastoffen und andere sekundäre Pflanzenstoffe versprühen.

Sekundäre Pflanzenstoffe – sog. Phytonizide –  kennt ihr bestimmt gut aus Eurem Alltag. 

Der Geruch von frisch gemahlenen Kaffee Bohnen, Knoblauch, von Nikotin und von Isoalin (Zwiebeln) sind gute Beispiele. 

What? Pflanzen fördern Gesundheit, Wohlbefinden und Leistung?

Allerdings! Wie das funktioniert?

Über den Geruchssinn werden die Phytonizide aufgenommen und verursachen eine sofortige Körperreaktion. Der Geruchssinn ist eng mit dem Gehirn verknüpft und so haben diese Duftstoffe direkten Zugang zum Körper und können an den jeweiligen Rezeptoren andocken und eine Reaktion auslösen.

Effekte von Phytoniziden:

  1. Stresshormone werden abgebaut
  2. Schmerzen und Ängste gelindert
  3. Das Immunsystem wird hochgefahren und vieles mehr

Diese Phytonizide welche o. g. Reaktionen auslösen sind als Aromen nicht nachweisbar, d.h. wir können nicht direkt wahrnehmen wie frische “Naturluft” uns positiv beeinflusst.

Trotzdem wirken solche Effekt positiv und fördern nachhaltig Deine Gesundheit!

So gibt es in Japan beispielsweise speziell angelegte Therapiewälder um die Wirkung von Pflanzen zu erforschen und den Belastungen unserer heutigen Leistungs- Gesellschaft entgegenzuwirken. 

Japanische Geschäftsleute wurden nach einem Spaziergang durch den Therapiewald gemessen. Ergebnis: Wachstum der Killerzellen um 40% ! Nach einer Stunde! Einen Monat später (Die Manager waren nach dem 1-stündigen Spaziergang wieder im urbanen Alltag) wurde immer noch eine 15%ig höhere Aktivität der Killerzellen gemessen als vor dem Spaziergang.

Über MRT Messungen konnte man erkennen, dass sich all diese Vorgänge im Gyrus Parahippocampalis abspielen. In diesem Hirnbereich gibt es viele Opioidrezeptoren oder Opiatrezeptoren —> spezielle Zellen wo Opiode andocken können. Morphium und Kokain sind solche Verbindung die Euch bestimmt bekannt sind…

2) Spazieren gehen als natürliche Droge?

„Ein Spaziergang in der Natur wirkt wie eine Minimaldosis Morphium auf das Gehirn“ – Selhub und Logan

Wie eine Meditation wirkt ein Spaziergang durch den Wald beruhigend auf die Gehirnströme und aktiviert den Selbstreperatur-Modus des Gehirns. Die sogenannte Homöostase ist ein körpereigener Reperaturvorgang welcher unsere Körpersysteme wieder reguliert und in die Ausgangslage zurückbringt.

Die "unsichtbare" physiologische Wirkungsweise

Hier gibt es nichts mystisches, lediglich reale physikalische Kräfte und physiologische Wirkungen unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle. Ein Beispiel wie unsichtbares, sichtbar wirken kann: 

Die Ultraviolettes Strahlung der Sonne synthetisiert Vit. D. Und zwar ganze 20.000 i. U. nach 30min. Sonnenkontakt…dies ist für uns nicht wahrnehmbar aber im Körper spielen sich sofort  einen Haufen biochemische Vorgänge ab.

Oder die Tränen nach dem Schälen einer Zwiebel (;

Vergesst nicht, der Mensch, WIR, haben uns im Kontakt und in der Auseinandersetzung mit Millionen von Mikroorganismen entwickelt und wenn wir uns diesem Kontakt entziehen hat das negative Auswirkungen auf unser inneres Mikrobiom (Vielfalt der Darmbakterien). 

Für eine optimale mentale und körperliche Gesundheit muss das inneres Ökosystem mit dem Ökosystem der Natur in Kontakt bleiben. Eine rein urbane sowie sterile Umgebung ist nicht förderlich für unsere Körpersysteme.

Rein urbaner Lifestyle wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus

3) Wissenschaftliche Nachweise zur gesundheitsfördernden Wirkungsweise

Soviel zu den Hintergründen wie und warum Pflanzen auf den Körper wirken. Zum Schluss noch ein kleiner Auszug von Studien zu dem Thema, sodass Ihr ein Gefühl bekommt was ihr selbst in Eurem privaten und beruflichen Umfeld mit Pflanzen tun könnt:

  1. Cortisol Spiegel (Cortisol ist das Stresshormon) von Probanden aus Pflegeheimen sank sobald sie in einen Garten gebracht wurden 
  2. Eine Studie in Kansas erwies eine Reduzierung des Cortisol-Spiegels  (Stress sinkt) sobald Pflanzen im Raum stehen
  3. Anwohner in Ann Arbor haben freiwillig einen großen Umweg auf dem Weg ins Einkaufszentrum akzeptiert, nur um durch eine Baumallee fahren zu können.  Darauf folgende Messungen haben gezeigt das Probanden eine höhere Senatorin Ausschüttung und mehr Alpha-Wellen hatten (senkt Depression, Angst und Ärger)
  4. In Taiwan wurden durch EEGs und Hautleitfähigkeitsmessungen positive therapeutische Wirkungen festgestellt wenn Probanden Flüsse, Täler, Obstgärten oder Farmen nur auf Bildern sahen
  5. In Japan konnte man bei 119 Probanden geringere Stessanfälligkeit feststellen wenn sie Pflanzen umtopfen (hat nicht funktioniert wenn lediglich Blumenerde umgetopft wurde)

Die Japanese Society for Forest Medicine und die Bewegung der „Shinrinyoku“ hat unter Forschungsprojekten folgendes festgestellt:
 
  1.  Anhand von Cortisol-Spiegel, Herzfrequenz, Blutdruck wurden tatsächliche Veränderung des Wohlbefindens und der geistig seelischen Verfassung allein durch Kontakt mit der Natur gemessen.
  2. In mehreren Studien wurde nachgewiesen das sich Patienten in Krankenhäusern deutlich besser und schneller erholten wenn sie beim blick aus dem Fenster ein bisschen Grün vor den Augen haben oder eine Pflanze im Zimmer.
  3. In einer Fabrik reduzierte sich der Krankenstand um 40% nachdem Pflanzen in der Produktion aufgestellt wurden

4) Aber Achtung - Viel Hilft nicht viel

Bis zu einem gewissen Grad ist die Wirkung von Topfpflanzen und Bäumen förderlich, aber ab einer bestimmten Zahl an Pflanzen im Raum ging es Patienten und Probanden deutlich schlechter. 

Zuviel Pflanzen und Bäume machen uns unsicher. Ein Durchblick in der freien Natur und Landschaft verstärkt unser Wohlbefinden sowie Sicherheit, aber zu dichte Wälder verstärkt sich Unsicherheit und Unbehagen, denn so wären wir leichte Beute für Wildtiere.

1 Comment

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